Blaskapelle St. Ägidius Schmidmühlen

Blaskapelle im Spiegel der Presse

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24.08.2014 Junge Musiker genossen Zeit im Zeltlager

24 Jugendliche von der Blaskapelle St. Ägidius Schmidmühlen erlebten ereignisreiche Tage in Neubäu. Auch als Kommissare betätigte sich der Nachwuchs.

 

Das Zeltlager der Blaskapelle St. Ägidius war auch heuer wieder der Renner in der Ferienzeit für die jungen Musikerinnen und Musiker. „Tatort“ war erneut der Campingplatz in Neubäu am See.

 

Geboten waren ein paar Tage so richtig zum Ausspannen. Mit einer Geisterwanderung, stimmungsvollen Lagerfeuerabenden, Fußballspiel und viel Unterhaltung waren die Tage und vor allem die Abende ausgefüllt. Beim Gesellschaftsspiel „Mord in Neubäu“ waren die jungen Leute als Tatortkommissare unterwegs, um den Fall aufzuklären.

 

Dass es beim Fußballspielen auch blaue Flecke gegeben hat und dass die „großen“ Musiker sehr schnell feststellen mussten, dass sie mit den jungen Burschen und Mädeln nur noch schwer mithalten können, war eine Erkenntnis, die am abendlichen Lagerfeuer doch für allerlei Gesprächsstoff sorgte. Dazu kam noch das eine oder andere Bad im See, ob freiwillig oder gezwungenermaßen – das wollten die Teilnehmer des Zeltlagers doch dann lieber in den eigenen Reihen halten.

 

24 Mädchen und Buben beteiligten sich am Zeltlager. Organisiert und durchgeführt haben das Jugendzeltlager Katrin Fischer und Andreas Preußl in ihrer Eigenschaft als Jugendbeauftragte der Blaskapelle St. Ägidius. (Paul Böhm)

 

12.08.2014 Eine Cajon im Eigenbau

 

Im Rahmen des Ferienprogramms für Kinder der Gemeinde bot die Blaskapelle St. Ägidius heuer einen Cajon-Baukurs an. Eine Cajon ist ein südamerikanisches Rhythmusinstrument und kann bespielt werden, während man darauf sitzt.

 

6 Kinder und 3 Erwachsene trafen sich im Probenheim und bauten unter Anleitung und mit Hilfe von holzbauerfahrenen Blaskapellen-Mitgliedern ihre eigene "Klang-Box". Dabei wurde gemessen, geleimt, geschraubt, gehämmert und geschliffen und bereits nach eingen Stunden hatte sich jeder Teilnehmer eine Cajon gebaut. Vor dem Probenheim probierten alle ihre Instrumente ausgiebig aus und schliffen die letzten Kanten rund.

 

Zum Abschluß führte Matthias Obermeier, ein Schlagzeuger der Blaskapelle, die Baumeister in die Kunst des Cajon Spielens ein, er erläuterte die Grundhaltung und zeigte die Grundschläge. Die ersten Übungen behandelten das Takt Halten, bis 4 Zählen und Abwechseln von laut und leise. Am Ende trommelten dann alle Teilnehmer auch nicht wild durcheinander, sondern jeder fügte sich mit seinem Schlag in den gemeinsamen Rhythmus ein.

 

30.07.2014: Eine Serenade – voll Schwung und beseelt

 

Wenn der Marktplatz zum Film- und Musicaltheater wird – die Blaskapelle St. Ägidius Schmidmühlen hatte zur Sommerserenade eingeladen. So einfach und mit recht wenig Aufwand ist eine „neue städtebauliche Ausrichtung“ zu kreieren. Man braucht nur die Blaskapelle St. Ägidius, dazu einen lauen Sommerabend – dann kommen die Gäste von ganz allein. Die Sommerserenade der Blaskapelle St. Ägidius Schmidmühlen war mit dieser Ausrichtung Dreh- und Angelpunkt des musikalischen Geschehens im unteren Vilstal.

 

Mit „Musik aus Film und Musical“ hatten die Musikerinnen und Musiker um ihren Vorsitzenden Richard Fischer und ihren musikalischen Leiter Josef Lobenhofer den Abend vorbereitet. Und es war eine überaus gelungene Probe für das Marktfest, das an diesem Wochenende bereits zum 36. Mal abgehalten wird. Ein sommerliches „Workout“, dazu ein Gläschen Wein – und natürlich viel Musik ließen den Abend zu einem gesellschaftlichen Erlebnis werden.

 

Den Auftakt im Schmidmühlener Musiktheater gab dabei das starke Nachwuchsorchester mit dem Stück „Great Movie Adventures“, einer Trilogie aus der „Star Wars Saga“. Sie zauberten ein wenig, wie dies schon der „Herr der Ringe“ vor schon mehr als zehn Jahren auch gemacht hat.

 

Damals, mit Jack Sparrow als Kapitän des Schmidmühlener Salzschiffes, wäre das nicht passiert! Die musikalischen Passagen aus „Fluch der Karibik“ konnten die „Black Pearl“ und auch das Schmidmühlener Salzschiff aber nicht ins Sommertheater zaubern, das damals nur einen Steinwurf entfernt an der ehemaligen Salzladestätte im späten Mittelalter von den Ambergern geraubt worden war.

 

Mit der Titelmusik aus der von 1983 bis 1987 produzierten Actionserie „The A-Team“ erinnerte die Musikerinnen und Musiker an diese weltweit ausgestrahlte Fernsehserie, die auch in Schmidmühlen viele Fans hatte. Lawrence von Arabien machte am Marktplatz Station, dessen Filmmusik eindrucksvoll an die „Sieben Säulen der Weisheit“ anlehnt ist. „Keine Panik auf der Titanic“ sagt man sprichwörtlich bei uns. Aber das hat damals, bei deren Untergang im Jahr 1912, doch etwas anders ausgesehen. Das Orchester erinnerte mit einfühlsamer Melodie an das 1997 gedrehte Spielfilmdrama, das bisher etwa 20 Millionen Deutsche gesehen haben. „Something Stupid“ ist im Jahre 1966 schon weltbekannt geworden. Damals sorgten Nancy und Frank Sinatra dafür. Im Sommertheater am Marktplatz sorgten Kerstin Fischer und Michael Lobenhofer erneut dafür, dass dieser Ohrwurm gut ankam.

 

„Die Brücke am Kwai“ wurde zwar schon 1957 gedreht, aber die vom Konzertorchester intonierte Titelmelodie ist immer noch so populär wie damals auch. Nur den Text singt man heute zuweilen anders, nämlich: „Mare, du hast mein Rengschirm g’stolln“.

 

Agatha Christies Superdetektivin Miss Marple ermittelte zur Musik von Ron Goodwin zwischen den altehrwürdigen Ackerbürgerhäusern, und beim Tanz der Vampire konnte man sich schon das eine oder andere kleine Gespenst vorstellen, das in Schmidmühlen immer noch als Große Hufeisennase und sonstiger Flatterer um den Kirchturm segelte. Nur ein paar Takte weiter lud die Titelmelodie aus „Die Schöne und das Biest“ zum Reinhören ein.

 

Beim Dschungelbuch spazierten Mowgli Hand in Hand mit Balu und dem schwarzen Panther Baghira über den Marktplatz zur Melodie „Probier’s mal mit Gemütlichkeit“.

Ein sehr klang- und ausdrucksstarke Anleihe nahmen die Musiker mit zum „Sound Giganten“ aus dem Monumentalfilm „Exodus“. James Bond und Goldfinger hörte man über den Marktplatz huschen, die Titelmelodie von Ennio Morricone zu „Spiel mir das Lied vom Tod“ erinnerte an die Reihe legendärer Italowestern. Mit der Raumpatrouille Orion, ohne von Drohnen ausgespäht zu sein, setzte die beiden Commanders Richard und Josef den Schmidmühlener Raumgleiter ohne intergalaktischen Sicherheitsdienst auf die holprige Kopfsteinpflasterpiste am Marktplatz auf.

 

Dass da noch eine Zugabe auf dem Notenpult eingelagert war, ist für Schmidmühlener Konzertabende eine ganz normale Sache, denn die Musikerinnen und Musiker wissen, dass hier immer eine Ehrenrunde für das treue Publikum gespielt werden muss.

 

Im Übrigen wäre es nach den Zugaben noch ein wenig zu früh gewesen, diesen lauen Sommerabend abzubrechen, den viele Gäste wohl auch schon als Training für das 36. Marktfest am kommenden Wochenende nutzen wollten – so die Vermutung. (Paul Böhm)

 

18.04.2014: Große Vielfalt der Blasmusik erleben

 

Von der Oper über Filmmusik bis zum Marsch reicht das Programm, das die Blaskapelle St. Ägidius Schmidmühlen beim Konzert am 21. April präsentiert. Ein anspruchsvolles Programm hat die Blaskapelle St. Ägidius für das Konzert vorbereitet.

Tradition hat das Osterkonzert der Blaskapelle St. Ägidius, auch heuer findet es am Ostermontag, 21. April, in der Schulturnhalle statt; Beginn ist um 19 Uhr. Man darf sich auf einen abwechslungsreichen Reigen konzertanter Melodien freuen, den die Musiker/innen einstudiert haben. Das Nachwuchsorchester präsentiert Passagen aus „Der Herr der Ringe“ und aus der „Peer-Gynt-Suite I“ von Edvard Grieg. Mit „Ghost Riders in the Sky“ lassen sie ihren Part ausklingen.

 

Von der Konzertkapelle wird der Krönungsmarsch aus der Oper „Der Prophet“ zu hören sein, ferner die Ouvertüre zur „Fledermaus“, und mit dem „Colonel Bogey“ huldigt man den großen Filmmelodien des 20. Jahrhunderts. Der „River-Kwai-Marsch“ ist der „Gassenhauer“ konzertanter Marschmusik. Zu hören sind Ausschnitte aus der Filmmusik „Das A-Team“, man nimmt eine Anleihe bei Michael Jackson, und beim „Solistentraum“ spielen Josef Lobenhofer und Michael Lobenhofer die Soli für Hörner. „Drei weiße Birken“ erinnern an jene Zeit, als Ernst Mosch noch auf der Bühne stand, und mit dem Schmidmühlener Lied werden sich die Musikerinnen und Musiker verabschieden. (Paul Böhm)

 

04.01.2013: Sie haben Freude an der Musik

 

Musikalische Weiterbildung ist besonders wichtig. Beispielhaft: Wanda Gardner ist die erste Trägerin des Musikerleistungsabzeichens in Gold des Nordbayerischen Musikbundes bei der Blaskapelle St. Ägidius in Schmidmühlen. Die Aus- und Weiterbildung von jungen Musikerinnen und Musikern sehen die Verantwortlichen der Blaskapelle St. Ägidius mit als ihre Hauptaufgabe an.

 

Das Musikerleistungsabzeichen in Gold, die höchste Auszeichnung des Nordbayerischen Musikbundes im Bereich der Laienmusik konnten Vorstand Richard Fischer und Dirigent Josef Lobenhofer an Wanda Gardner (Klarinette) überreichen. Silberne Leistungsabzeichen des Nordbayerischen Musikbundes dürfen sich Natalie Fischer (Trompete) und Christian Fuchs (Saxophon) an Revers heften. (Paul Böhm)

 

28.12.2012: Das muss an Weihnachten einfach sein!

 

Festlicher Weihnachtsausklang mit der Blaskapelle St. Ägidius in Schmidmühlen

 

Zauberhaftes, konzertantes Weihnachtsfinale bei der Blaskapelle St. Ägidius. Im südlichen Landkreis, in Schmidmühlen gehört an Weihnachten festliche Kirchenmusik, das Weihnachtsliedersingen des Männergesangvereins Liederkranz und das Konzert der Blaskapelle St. Ägidius zu den festen Einrichtungen.

 

Mehrere hundert Zuhörer waren am zweiten Weihnachtsfeiertag in die Pfarrkirche gekommen, um sich mit sich mit dem einen oder anderen musikalischen Weihnachtspäckchen beschenken zu lassen. Das Weihnachtsfest mit einer besinnlichen Stunde und guter Musik ausklingen zu lassen, ein wenig inne zu halten und ein paar musikalische Geschenke mit nach Hause zu nehmen, dies wünschte Blaskapellenvorstand Richard Fischer im Namen der Musikerinnen und Musiker. Mit verbindenden Texten und Passagen zum Nachdenken, aber auch Anekdoten zum Schmunzeln, führte Ernst Lesser durch die Konzertstücke. "Eine Kerze entzünden, die hineinleuchtet in den Tag. Das Wesentliche damit sichtbar machen und am Ende des Tages in die Erlebnisse vertiefen", dies wünschte Ernst Lesser den Konzertbesuchern. Er erzählte die Hirtenlegende von den vergessenen Krücken und die Episode vom Weihnachtsbrot.

 

Mit der festlichen Musik zur Feierstunde "Musica Festiva" von Edmund Löffler und der Melodie von "Mary´s Boychild" nach einer Volksweise nahmen die Musikerinnen und Musiker des Nachwuchsorchesters die Konzertbesucher mit auf ihre kleine Reise. Die feierliche Bläserintrade von Hans Schmidt-Brunner war vom Konzertorchester unter der Leitung von Josef Lobenhofer zu hören. Das einleitende Soli bei "Only You" spielte Wanda Gardner auf der Querflöte. Lyrisch und stilvoll dazu Passagen aus "The Rose", ein Stück, das einstmals Bette Midler eine goldene Schallplatte beschert hatte. Das Trompetensolo spielte Michael Lobenhofer.

 

Dazu ein wenig inne halten beim traditionellen Weihnachtsliederpotpourri nach einem Arrangement von Josef Lobenhofer mit Vadim Vasilkows feinem Glockenspiel. Ein "Zauberhaftes Weihnachten" wünschten die Musikerinnen und Musiker mit dem Medley "The Magic of Christmas" mit Passagen aus "Jay to the World", "Deck the halls", "Silent Night", "The twelve Days of Christmas", "O Christmas Tree" und "Jingle Bells", ehe man sich mit einem gemeinsam gesungenen "Stille Nacht" wieder auf den Heimweg ins warme Wohnzimmer machte. (Paul Böhm)

 

22.12.2012: Zu Weihnachten ins Konzert bei St. Ägidius Konzertante Musik zu Weihnachten.

 

Am zweiten Weihnachtsfeiertag ist zum Konzert der Blaskapelle St. Ägidius um 17 Uhr in die Pfarrkirche St. Ägidius eingeladen. Mit der Musik zu einer Feierstunde, der "Musica Festiva" wird das Nachwuchsorchster die Konzertpassagen eröffnen. Zu hören ist "Mary´s Boychild" nach einer Volksweise.

 

Das Hauptorchester wird mit der feierlichen Bläserintrade von Hans Schmidt-Brunner aufwarten. Die Ballade "Only You" wird zu hören sein und "The Rose" von A. Mc Broom/ Bernaerts. Dazu kommt ein Weihnachtslieder Potpourri "Christmas Time" im poppigem Gewand nach traditionellen Weisen, arrangiert von Josef Lobenhofer und das Medley "Zauberhaftes Weihnachten" mit den Melodien von "Joy to the World-Deck the Hall, Stille Nacht, Oh Tannenbaum, Jingle Bells". Bei "Stille Nacht, Heilige Nacht" ist zum Mitsingen eingeladen. (Paul Böhm)

 

27.12.2011: "Im Dunkel der Nacht" Weihnachtskonzert der Blaskapelle St. Ägidius

 

Eine feine konzertante Leistung der beiden Orchesterbesetzungen.

 

Im südlichen Vilstal, in Schmidmühlen gehört an Weihnachten festliche Kirchenmusik, das mehrstimmige Weihnachtsliedersingen des Männergesangvereins Liederkranz und das Weihnachtskonzert der Blaskapelle St. Ägidius in der Pfarrkirche schon seit langen Jahren zur festen Einrichtung.

 

Mehrere hundert Zuhörer waren am zweiten Weihnachtsfeiertag in die Pfarrkirche gekommen, um sich mit dem einen oder anderen kleinen musikalischen Weihnachtspäckchen zum Ende der Feiertage noch beschenken zu lassen. Das Weihnachtsfest mit einer besinnlichen Stunde ausklingen zu lassen, ein wenig inne zu halten und ein paar kleine musikalische Geschenke mit nach Hause zu nehmen, dies wünschte Blaskapellenvorstand Richard Fischer im Namen der Musikerinnen und Musiker der Blaskapelle St. Ägidius. Mit verbindenden Texten und Passagen zum Nachdenken, aber auch Anekdoten zum Schmunzeln leitete Ernst Lesser durch die Konzertstücke. „Wo gibt es heute noch Frieden“, die Geschichte vom Kerzenlicht, die Glatteisgeschichte, der biologische Christbaumkauf und das flackernde Licht im Dunkel der Nacht wurden von ihm in die richtige Position gebracht.

 

Da war ein zufriedenes Lächeln und eine anerkennende Handbewegung des Dirigenten Josef Lobenhofer auszumachen, die er den Musikerinnen und Musikern aus dem Nachwuchsorchester für ihre tadellose musikalische Leistung zukommen ließ. Mit der „Deep River Rhapsody“ von Harold Walters und „Feliz Navidad“ von Jose Feliciano hörte man ausgewogene Musikpassagen konzertanter Blasmusik von jungen Musikerinnen und Musikern aus den eigenen Nachwuchsreihen.

 

Das große Blasorchester hatte aus dem Stück „Westminster Carol“ Gloria in Excelsis Deo einstudiert. Man konnte zarte Querflötentönen und fein aus gewogenen Klarinettenpassagen lauschen. Aus der „Sinfonie Concertante“ war das Allegro-Andante und das Maestoso-Allegretto Giocoso von Gerard Boedijn mit all seiner Klangvielfalt zu hören. Mit der Fantasie „Rondo Romantica“ von Otto Schwarz leitete die Konzertkapelle zu einem Weihnachtslieder-Potpourri „A Christmas Carol Fantasy“ über bevor man mit nach einem gemeinsam gesungenen „Stille Nacht, Heilige Nacht“ durch die nasskalte Schmidmühlener Weihnachtsnacht wieder auf den Heimweg ins warme Wohnzimmer machte. (Paul Böhm)

 

27.12.2011: Silber Leistzungsabzeichen für Leopold Gardner und Peter Werner

 

Silberne Leistungsabzeichen für junge Musiker von St. Ägidius

 

Leopold Gardner und Peter Werner haben mit gutem Erfolg das Silberne Leistungsabzeichen des Nordbayerischen Musikbundes abgelegt. Für die Blaskapelle St. Ägidius in Schmidmühlen ist die Aus- und Weiterbildung von jungen Musikerinnen und Musikern das große Schwerpunktthema der nächsten Jahre. Erst in diesem Jahr konnte wieder mit der Neuauflage einer Bläserklasse begonnen werden. „Wir sind stolz auf die jungen Leute, wenn sie zum Musizieren kommen und wenn sie sich auch dem Leistungsvergleich stellen. Leopold Gardner und Peter Werner (beide Saxophon) gratulierten Blaskapellenvorstand Richard Fischer, Dirigent Josef Lobenhofer und 2. Vorsitzender Michael Lobenhofer. (Paul Böhm)

 

Oktober 2011 Blaskapelle entdeckt Berlin

 

Am letzten Samstag traten die Schmidmühlener Musikanten in Berlin auf. Sie brachten zwar nicht ganz so viele Menschen in Bewegung wie die Einheitsfeierlichkeiten am Brandenburger Tor, dafür aber umso mehr Paare zum Tanzen beim 135. Geburtstag des „Vereins der Bayern in Berlin“. Diese traditionsbewusste Gruppe feierte ihr Trachtenfest nämlich mit Unterstützung der Blaskapelle St. Ägidius, die den Kirchenzug und das Bierzeltvergnügen musikalisch begleitete.

Der darauffolgende Tag wurde von den Musikern und Ihren Familien bestens genutzt: zunächst erläuterte eine wortgewandte Stadtführerin bei einer Busrundfahrt die gesellschaftliche und architektonische Ordnung und Unordnung Berlins. Derart gut vorbereitet in Stadtgeschichte genoss man die Bootsfahrt auf der Spree und den Besuch des DDR-Museums umso mehr. Zahlreiche weitere Ziele wurden je nach Interessenlage angesteuert: der Besuch bei Madame Toussaud's erlaubte Fototermine mit Berühmtheiten in Wachs, als Ort der Achtsamkeit und Stille offenbarte sich die Philharmonie.

 

Feierlaunige strebten zum Open-Air-Konzert vor das Brandenburger Tor, manche besuchten Gedenkstätten und Aussichtsplattformen. Internationale Spezialitäten und exotische Cocktails wurden ebenso verkostet wie original Berliner Currywurst und original bayerisches Bier. Die sommerlichen Temperaturen sorgten für ein lebhaftes und buntes Straßenleben bis weit in die Nacht hinein, was zahlreiche Gelegenheiten zur Kontaktaufnahme mit Einheimischen bot.


Nach zwei anstrengenden Tagen und Nächten schließlich kehrten alle wieder glücklich und wohlbehalten in die schmidmühlener Beschaulichkeit zurück, reich an Eindrücken und Einblicken in das Leben einer rastlosen Millionenstadt.

 

15.02.2011: Jahreshauptversammlung bei der Blaskapelle St. Ägidius Schmidmühlen

 

Die Blaskapelle St. Ägidius bläst im Markt den Marsch. Jahreshauptversammlung und Neuwahlen.

 

Ein ganz normales Musikerjahr sind für die Musikerinnen und Musiker der Blaskapelle St. Ägidius aus Schmidmühlen 59 Auftritte und 36 Orchesterproben. Angetan vom breiten Spektrum des Engagements zeigte sich auch Bürgermeister Peter Braun von den Leistungen der Kapelle auch von der rechnerischen Seite her, denn seit Jahren übt er auch das Amt des Kassenprüfers zusammen mit Heinrich Weigert aus.

 

Bei den turnusgemäßen Neuwahlen der Vorstandschaft wurde Richard Fischer in seinem Amt als Vorsitzender einstimmig bestätigt. Präses der Blaskapelle St. Ägidius ist nach der Pensionierung von Pfarrer Georg Braun sein Amtsnachfolger Pfarrer Werner Sulzer.

 

362 Mitglieder zählt derzeit der Musikverein Blaskapelle St. Ägidius in Schmidmühlen. „Davon sind 275 fördernde Mitglieder und 85 aktive Musikerinnen und Musiker in der Konzertkapelle, der Nachwuchskapelle, der Bläserklasse und der Flötengruppe, informierte Schriftführer Dr. Roman Meyer die Mitglieder bei der Jahreshauptversammlung. „36 Musikerinnen und Musiker sind im Stammorchester aktiv, 31 beim Jugendnachwuchsorchester, zwölf in der Bläserklasse und elf Kinder in der Flötengruppe“.

 

Musikalische Höhepunkte des abgelaufenen Vereinsjahres waren die Konzerte an Ostern und Weihnachten. Bei der 1000-Jahr Feier sehr aktiv. Geprägt haben die Auftritte im vergangenen Jahr aber auch die Musikeinsätze bei vielen Veranstaltungen zur 1000 Jahr Feier des Marktes, wie der historische Festzug, das Bezirkstrachtenfest und die Auftritte in München zum Jahrestag der Oberpfälzer Landsmannschaften mit Schmidmühlen aus Ausrichter. „Von unseren 59 Auftritten waren 16 kirchliche Feste, zwei konzertante Auftritte, ein Wertungsspiel, vier Festzüge, sieben Mal Unterhaltungsmusik, 14 Ständchen und 15 Auftritte mit kleineren Besetzungen“.

 

Zu den geselligen Veranstaltungen zählte Richard Fischer die Winterwanderung, eine Fackelwanderung, die Nikolausfeier, eine Radtour für Nachwuchsmusiker und einen Spielenachmittag. „Die Teilnahme am Marktfest und der Frühjahrsmarkt stehen bei uns regelmäßig im Terminplan“.

 

„Nach wie vor stehen die Forderungen nach Umlagen der Künstlersozialkasse wie ein Damoklesschwert über unseren Blaskapellen“, informierte Richard Fischer. Eine Einigung der Musikverbände mit der Künstlersozialkasse sei durch ein Gerichtsurteil wieder ausgehebelt worden. „Jetzt stehen wieder Forderungen der Sozialkasse im Raum von denen allerdings die Ausbilder der Blaskapelle nie einen Cent sehen werden“. Auf Grund von bekannt gewordenen Bescheiden im bayerischen Raum spricht man von mehreren tausend Euro, die auf eine Blasmusikformation zukommen können, so die Information in der Jahreshauptversammlung.

 

Einen umfassenden Jahresbericht zu den Vereinsfinanzen gab Hildegard Segerer, Dr. Roman Meyer berichtete der Mitgliederversammlung mit wissenswerten aus dem jährlichen Vereinsgeschehen. Werben für´s musizieren zuhause. Wie Heinrich Weigert in seiner Eigenschaft für den verhinderten Dirigenten Josef Lobenhofer anmerkte, müsse auch in Schmidmühlen festgestellt werden, dass das Musizieren zuhause zurückgegangen sei. „Daran müssen wir in den nächsten Jahren verstärkt arbeiten, dass unsere Musikerinnen und Musiker vorbereitet in die Musikstunden kommen“. Mehr Flagge zeigen wollen die Schmidmühlener auch bei den Verbandsveranstaltungen des Nordbayerischen Musikbundes, ein Aspekt der durch die vielen Einsätze zur 1000 Jahr Feier etwas in den Hintergrund gedrängt worden war.

 

Die fleißigsten Probenbesucher waren im vergangenen Jahr Markus Birzer, Richard Fischer, Katrin Fischer, Eva-Marie Wittl, Michael Ring, Sabine Rothut, Dr. Roman Meyer, Ilona Reheis und Christopher Kulig. Als Probenfleißigste wurden aus dem Bereich der Nachwuchskapelle Mathias Segerer, Kerstin Fischer, Armin Lamecker, Sebastian Wittl, Michael Meisinger, Maxmilian Spies, Kristina König, Nathalie Fischer, Florian Wittmann, Marina Probst, Leo Gardner und Mario de Wille genannt. „Die probenfleißigsten Register unserer Nachwuchskapelle sind die Posaunen, gefolgt von den Hörnern, Trompeten, Schlagzeugern, Saxofonen, Klarinetten und Flöten. Als beste Register wurden die Tuben vor den Posaunen, Saxofonen, Schlagwerkern, den Hörnern, Trompeten, Klarinetten und den Flöten genannt.

 

In seinem Grußwort nannte Bürgermeister Peter Braun die Arbeit bei der Blaskapelle St. Ägidius als etwas Herausragendes in der Gemeinde. Dass die guten Angebote an Ausbildungsmöglichkeiten oft nicht mehr so zum Tragen, könne nur schwer erklärt werden. „Den Nachwuchs nach einer fundierten Ausbildung zu halten werde immer schwieriger“, meinte er auch in seiner Eigenschaft als Bezirksrat und Kulturreferent des Bezirks Oberpfalz. Pfarrer und Präses Werner Sulzer dankte in seinem Grußwort allen, die sich für die Belange der Blaskapelle und des Musizierens einbringen. Sehr schön finde er die Idee mit der Erwachsenenbläserklasse, deren Mitglieder sich nach Jahren wieder darauf besinnen, gemeinsam Musik zu machen. „Es ist eben so, dass nicht alles Früchte trägt“, meinte er zum Ausscheiden von jungen Leuten aus der Kapelle.

 

Für die nächsten drei Jahre wurden sie an die Spitze der Blaskapelle St. Ägidius gewählt. Vorsitzender Richard Fischer; 2. Vorsitzender Michael Lobenhofer; Kassenwarte, Hildegard Segerer und Ingrid Brogl; Schriftführer, Dr. Roman Meyer; Trachtenwart, Ilona Reheis; Notenwart, Markus Birzer; Anlagentechniker, Josef Lautenschlager; Öffentlichkeitsarbeit, Paul Böhm; Jugendsprecher, Andreas Preußl und Kathrin Fischer; Kapellensprecher, Michael Ring und Ausbildungsbeauftragte Maija Burkhardt. Kassenprüfer sind Peter Braun und Heinrich Weigert. Zu Beisitzern wählte die Mitgliederversammlung Regina Wittl, Martina De Wille, Peter Segerer, Vitus Vogl, Anneliese Fochtner und Gertraud Lamecker.  (Paul Böhm)

 

26.12.2010: Viele musikalische Weihnachtspäckchen für die Schmidmühlener

 

Festlicher Weihnachtsausklang mit der Blaskapelle St. Ägidius

 

Der große Auftritt des Nachwuchsorchesters bestätigt die musikalische Ausbildungsarbeit. Schmidmühlen. „Nicht immer haben Engel Flügel, weißes Gewand und gold´nen Stern. Sie leben meistens auf der Erde, sind dem Himmel recht weit fern“, so umschrieb Ernst Lesser beim Weihnachtskonzert der Blaskapelle St. Ägidius die „realen Engel“ dieser Welt in der Gestalt von netten Mitmenschen.

 

Mehrere hundert Gäste waren trotz eisiger Kälte und Schneegestöber in die Pfarrkirche zum Weihnachtskonzert gekommen, um festlicher Musik zu lauschen. Das Weihnachtsfest mit einer besinnlichen Stunde ausklingen zu lassen, ein wenig inne zu halten und ein paar von jenen kleinen musikalischen Geschenken mit nach Hause zu nehmen, dies wünschte auch Blaskapellenvorstand Richard Fischer den Konzertbesuchern aus der vorgetragenen Musikvielfalt beim Weihnachtskonzert der Musikerinnen und Musikern in der Pfarrkirche St. Ägidius.

 

Mit verbindenden Texten, Passagen zum Nachdenken, aber auch Anekdoten zum Schmunzeln leitete Ernst Lesser durch die Konzertpassagen. Da wurde von Weihnachten ohne Geschenke erzählt. Vom Christfest, das nicht wie der Karneval gefeiert werden soll, von geheimnisvoll klingenden Wunschzetteln für die Oma mit allerhand anglizistischen Fachausdrücken aus dem Hightec Unerhaltungsbereich und vom Weihnachtseinkauf am Heiligen Abend, der letzt endlich im Schmidmühlener Schneegestöber stecken bleiben sollte.

 

Da war ein zufriedenes Lächeln und eine anerkennende Handbewegung von Dirigent Josef Lobenhofer auszumachen, die er den Musikerinnen und Musikern aus dem Nachwuchsorchester für ihre tadellose musikalische Leistung zukommen ließ. Mit der kleinen Festmusik von Hans Hertwig und dem Festmarsch von Jean Treves hörte man fein ausgewogene Musikpassagen konzertanter Blasmusik von jungen Musikerinnen und Musikern aus den eigenen Nachwuchsreihen.

 

Die Orchesterkapelle zelebrierte einen Andante gehaltenen Priestermarsch und die Arie des Sarastro aus der Zauberflöte für die Besucher des Weihnachtskonzertes. Heinrich Weigert war der überzeugende Saxophonsolist der Reinhard Fendrich Ballade „Weils't a Herz hast wie a Bergwerk“. Gedeckt, getragen trugen die Musikerinnen und Musiker die Hymne „Jerusalem“ von Hubert Parry vor. Ein Werk das auf dem Gedicht „Und gingen jene Füße vor langer Zeit“ von William Blake beruht. Man konnte feinen Klarinettenstimmen, dezent gehaltenen Blechelementen und der konzertanten Vielfalt des Gesamtorchesters lauschen. Der „Earth Song“ von Michael Jackson war zu hören und mit dem Medley „White Christmas“ nach Captain Cook wurde „Frosty the Snowman“, „ es wird scho gleich dumpa“, „Let it snow“, „Rudolph, the red nosed Reindeer“ und die Stille Nacht im langsamen Walzertempo vorgetragen.

 

Mit Europäischen Weihnachtsliederpassagen aus Deutschland, Italien, Österreich, Polen, Bulgarien, Frankreich, Finnland und England luden die Musikerinnen und Musiker die Weihnachtskonzertbesucher zu einer winterlich, musikalischen Schlittenfahrt ein, ehe man sich mit einem gemeinsam gesungenen „Stille Nacht, Heilige Nacht“ durch die eisig kalte Winternacht auf dem Heimweg ins warme Wohnzimmer machte. (Paul Böhm)